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Lucky

(Advanced Member)

Hallo Zusammen,

die Frage ist nur wieviel Festplattenplatz Herr Kern für die Speicherung meiner Gedanken hat. zunge raus
In diesem Sinne ist mir noch ein Punkt wieder eingefallen.
Ich hatte zu Beginn meiner Bauzeit mit meinem Schornsteinfegermeister über den Grundofen gesprochen. Er hatte mich damals schon darauf hingewiesen, dass meine Küche und der Ofen in einem Raum liegen und durch die Bauweise meines Hauses, egal wie groß die Stärke meiner Dunsthabzugshabe wäre, ich eine separate Luftzufuhr brächte. Während der Bauzeit und mit den vielen anderen Gewerken ist dieser Punkt natürlich hinten herunter gefallen, sodass mein Grundofen zwar eine Luftzufuhr aus dem Flur bekommen hat, dies der Schornsteinfegermeister aber leider nicht anerkannt hat.
Zu Recht. traurig
Wir haben uns die Zeit genommen und eine Druckmessung zur Außenluft im Wohnzimmer durchgeführt, während der Ofen und die Dunstabzugshaube in Betrieb waren. Und selbst auf der Stufe 2 von 3 (ca. 500 m3/h) an der Dunstabzugshaube waren wir schon bei ca. 8 Pascal (Grenzwert ist 4 Pascal) ohne die letzte Stufe der DAH zu aktivieren. Meine Innentüren zu den anderen Räumen waren so dicht, dass die Luft nicht so schnell nachströmen konnte. geschockt
Als einzige Möglichkeit blieb mir eine Nachrüstung für Umluft anstatt Abluft oder eine elektrische Unterbrechung der DAH bei geschlossenen Fenstern oder bei Grundofen in Betrieb.
Für mich die beste Lösung war eine Umluftnachrüstung der DAH, da diese für solch einen Betrieb zum Glück schon vorgesehen war und die Kosten bei ca. 40 Euro bei Selbsteinbau waren ohne wieder Schlitze zu klopfen oder sonstige bauliche Änderungen (P.S: Funksender hat der SSFM auch nicht zugelassen).

Nach langem schreiben ein kurzer Sinn: Lieber zweimal oder dreimal mit dem Bezirksschornsteinfegermeister reden als einmal zu wenig. Ein Lob an meinen: Als wir bei der Abnahme eine Lösung gesucht haben, war er immer telefonisch für mich zu erreichen und / oder hat direkt vorbei geschaut um mögliche Alternativen direkt mit mir zu bereden.

Somit Ende gut alles gut zunge raus

Gruss
Lucky


10.03.10, 12:59:26

Theo Kern

(Administrator)

geändert von: Theo Kern - 11.03.10, 08:04:25

Hallo Lucky

Schön dass Sie wieder in die Diskussionen eingestiegen sind.

Ob der Ofen einen Außenluftanschluss hat oder nicht ist in dem Fall gleichgültig.
Das Problem ist dass moderne Dunstabzugshauben deutlich höhere Unterdrücke erzeugen als die Ofenabdichtung zulässt. Daher ist die DH immer auf Außenluft angewiesen. Die kann aber logischerweise nicht von der Außenluft des Ofens kommen.
Meist wird das mit einem Fensterkippschalter gelöst, Ihre Lösung ist aber die klar bessere.

Umgehen kann man das nur im einem Ofen der raumluftunabhängig zertifiziert ist. Diese Öfen halten auch hohen Unterdrücken stand. Dafür gibt es aber eine Menge andere Probleme. Wir bieten das aus gutem Grund nicht an.

Theo L. Kern theo.kern@kachelofen-profis.de http://www.kachelofen-profis.de Für direkten Kontakt bitte meinen E-Mail Link benutzen und eigene Kontaktdaten nicht vergessen. Auf halbanonyme Mails antworte ich nicht.
10.03.10, 14:18:17

budi

(Senior Member)

Zitat:
P.S: Funksender hat der SSFM auch nicht zugelassen
Interessant, das scheint dann von Feger zu Feger unterschiedlich gehandhabt zu werden.

Energie sparen?
11.03.10, 07:50:55

marco_lueders

(Junior Member)

Hi Lucky,

mich würde mal interssieren, ob du dich für den 10 KW oder den 15 KW Kessel entschieden hast.
Zu den Zeiten meines Neubaus (2003) hatte ich leider (auch) nicht die nötigen Kenntnisse bzgl. Heizung, weshalb ich mir eine 24 KW habe aufschwatzen lassen (Vaillant). Später stellte ich fest, dass das der kostengünstigste Kessel war (gut für die Baufirma wütend ). Ich habe auch mal eine Verbrauchs- (und somit Leistungs) messung über ein paar Stunden gemacht und festgestellt, dass (bei 0 Grad Außentemp.) nur 2 KW Dauerlast zum Heizen benötigt werden. OK zum Anfahren und als Reserve sollten es schon etwas mehr sein, aber ich galube, dass im Falle einer Neuinvestition nicht mehr als 8 KW Maximalleistung notwendig sind (wenn genügend großer Warmwasserspeicher vorhanden = Aufheizung in der Nacht). Selbst mit der Minimallast von ca. 10 KW (gedrosselt) produziert das Ding noch zu viel Leistung (sowohl für Heizen als für Heizwasser).

Grüße aus dem schönen SH in den Süden... zunge raus
21.03.10, 14:13:01

marco_lueders

(Junior Member)

Hi,
sicher fragt man sich, was hat meine obige Angabe bzgl. Heizkessel mit einem Grundofen zu tun ! Sehr viel ! Denn entscheidend bei beiden ist NICHT AUSSCHLIEßLICH die Leistung, sondern auch die Geschwindigkeit des Transports der Wärme vom Feuer zum Wohnraum. Das Prinzip habe ich mittlerweile verstanden.

Bei der Planung unseres Ofens ergeben sich für mich noch einige Fragen, zunächst jedoch die Gegebenheiten:
Neubau 2003, Außenwände Poroton, Innenwände Kalksandstein, EG 95 m2, DG 50 m2, alle Zimmer über Flur direkt erreichbar, Flur EG über Treppe mit kleinem Flur im DG ohne Trennung, Küche extra,
Ofen geplant für:
- WZ (25 m2)
- plus Arbeitszimmer (10 m2) (WZ und AZ verbunden mit Doppeltür)
- plus Zusatzheizung Flur (durch Türöffung und/oder mittels Hinterlüftung, lt. Angaben hier im Forum - danke für den Tipp cool )

Da ich die Gemütlichkeit eines Kachelofens noch aus meiner Kindheit (!) kenne, möchte ich ihn nicht nur am Wochenende sonder auch so oft möglich/sinnvoll auch in der Woche nutzen (für alle Besitzer eines Grundofens bestimmt ein blöder Satz, weil selbstverständlich..).
Problem: Sowohl ich als auch meine Frau, sind häufig erst 17/18 Uhr von der Arbeit zurück und ab 19-20 Uhr soll es schon wohlig warm sein. Was ist da sinnvoll:

(Schilderung für typische 0 - 10 Grad Außentemp.)

A) schwerer Grundofen, 1x heizen morgens, Türen offen für Flur, abends Türen zum Flur schließen wegen nachlassender Wärmeabgabe, bei Heizleistung auch Flurheizung berücksichtigen
B) mittelschwerer Grundofen, abends heizen, schnellere Wärmeabgabe weil "nur" mittelschwer, ggf. auch morgens brennen um Grundwärme zu halten

Ich würde A) bevorzugen, jedoch sehe ich bei kälteren Temp. das Problem, dass das 2. Feuer am Abend das WZ zu spät aufheizt !

Vielen Dank für die Tipps. Marco

PS: Ich könnte auch ohne Glastür leben (meine Frau (noch) nicht lachen ..) . Wie würde sich der Einbau/ das Weglassen derselben auf die Nutzbarkeit von A) bzw. B) auswirken ?
21.03.10, 15:16:11

De Ourewäller

(Senior Member)

Hallo Marco,

bei 0 Grad Außentemperatur wirst du sicherlich morgens und abends heizen müssen, auch mit einem schweren Grundofen.

Bei einem regelmäßigem "Heiz-Intervall" relativiert sich die Trägheit des Grundofen wieder, weil er im warmen Zustand natürlich schneller Wärme abgibt als im kalten.

Die Sorge, dass es nicht richtig warm wird, ist sicher unbegründet.

Viele Grüße
22.03.10, 16:26:59

Mann

(Senior Member)

Hallo,

insbesondere beim "schweren" Grundofen spielt der Zeitpunkt, an dem innerhalb von 24h gefeuert wird, nur eine untergeordnete Rolle. Durch die große Trägheit des Ofens ist es, insbesondere in so einem modernen Bau, immer recht gleichmäßig warm.

Die Glastür hingegen ist gerade beim "schweren" Grundofen sehr sinnvoll, weil hierdurch die Möglichkeit intensiver Wärmeabgabe (sehr schnell sehr warm, wenn auch in begrenzter Menge) möglich wird. Das sieht also nicht nur toll aus, sondern fühlt sich auch so an. Dennoch kommt es nicht, wie häufig bei Kaminöfen, zu einer Überhitzung des Raumes.

Gruß
M.
24.03.10, 00:11:44

Lucky

(Advanced Member)

Hallo Zusammen:

@ Theo Kern:
Wichtig ist nur, dass man den Endkunden über den Sachverhalt stärker informiert. Der Küchenbauer verkauft eine Küche, der Ofenbauer einen Ofen und der Bezirksschornsteinfeger kommt am Schluss, wenn alles fertig ist und schüttelt den Kopf. verwirt
Ich kannte während der Bauzeit das Thema, mir als Leihe war aber nicht bewusst, dass ich bei den heutigen Dunstabzugshaube nicht ohne Sonderlösung aus komme.

@ budi:
Ein Arbeitskollege, der im Nachbarort wohnt, mit einem anderen Bezirksschornsteinfeger Meister, durfte eine Funkverbindung einbauen. mit Augen rollen

@ marco_lueders:
Meine Wärmebedarfsrechung hatte als Ergebnis, dass ich maximal eine 12 KW Heizung benötige. Unter der Vorraussetzung, alle Räume werden gleichzeitig angeheizt, das Haus ist ausgekühlt, die Außentemperatur ist unter 0 Grad u.s.w). Da ich diese Vorraussetzungen nicht als realistisch eingeschätzt habe und wir unsere Raumtemperatur im Normalfall nicht sehr hoch haben (Wärmeempfinden), habe ich mich für eine 10KW Heizung entschieden. Mit den Randbedingungen, Fussbodenheizung im ganzen Haus (Da dauert es sowieso etwas länger, da ich teilweiße noch Holzboden eingebaut habe) und einem Warmwasser - Kollektor auf dem Dach mit Heizungsunterstützung.

Ich denke das ist immer eine individuelle Entscheidung.

Ich sehe meinen Grundofen nur als Heizungsergänzung. Ich bin ein schön Wetter heizer. lachen
Ich finde es angenehm im Keller einen vollautomatische Wärmeerzeuger zu haben, wo ich mich, in der Regel, nicht darum kümmern muss. Ich betreibe meinen Grundofen nur, weil ich gerne das Feuer beobachte, ich den Holzgeruch im Haus gerne rieche und das Holz machen mit der Familie im Moment Spass macht lachen Die letzten beiden Winter habe ich den Ofen regelmäßig 2mal am Tag gefeuert. Ob ich dass im nächsten Winter auch mache, weiß ich heute noch nicht.

Gruss
Lucky

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Frage 5 Handwerker und du bekommst 6 verschiedene Meinungen
26.03.10, 12:40:44
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